Blick auf den Himmelstempel

Himmelstempel Peking

Die sehr gut erhaltene und gepflegte Anlage liegt in einem großen Park im Süden von Peking und ist von einer langen doppelten Mauer umgeben. Im Norden ist der Grundriss der Mauern rund, im Süden eckig. Diese Form basiert laut eigenen Angaben auf der alten Vorstellung, dass der Himmel rund und die Erde eckig ist.

Im inneren Bereich, der von der äußeren Mauer abgetrennt ist, stehen die wichtigsten Gebäude. Das Bekannteste ist die „Halle der Ernteopfer“, ein wirklich beeindruckendes, ca. 36 Meter breites und ca. 38 Meter hohes rundes Gebäude auf einer dreistufigen Marmorterrasse. Diese Halle steht für das Gebet um gute Ernten zu erzielen. Beeindruckend auch die Treppen, die zum Tempel führen und symbolisch für den Weg zu den Göttern stehen. Gebaut wurde er zwischen 1406 und 1420 unter der Herrschaft des Ming-Kaisers Yongle. (Quelle: Infotafeln vor Ort)

Im südlichen Teil befindet sich die „Halle des Himmelsgewölbes“, umgeben von der „Echomauer“. Diese Mauer hat die besondere Eigenschaft, dass sie Schallwellen entlang ihrer Oberfläche leitet, sodass man das Gesprochene an der gegenüberliegenden Seite hören kann. Problem: Zu viele Menschen – konnten wir nicht testen).

Beide Hallen stehen auf einer Achse und sind durch die 360 Meter lange Danbi-Brücke verbunden. Diese Achse, auf der auch die Marmorterrasse liegt, erstreckt sich über 1200 Meter und ist von alten Bäumen flankiert.

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